DR. OTTO NEURATH GASSE
Adaptierung der denkmalgeschützten ehemaligen Elin-Hallen für die AVR, Büroneubau, zwei Bauabschnitte
2003/2005
Für die AVR Abfallverwertungs- und Rohstoffwiedergewinnungs-Gesellschaft wurden die ehemaligen Elin-Hallen in Wien-Donaustadt zu einem Betriebsstandort umgebaut. Die denkmalgeschützten Industriehallen aus Ziegelmauerwerk und genieteten Stahlfachwerken wurden an die Anforderungen eines heutigen Betriebs angepasst und um einen Büroneubau ergänzt. Die Arbeiten erfolgten in zwei Bauabschnitten 2003 und 2005.
Die Hallen wurden bis auf Außenwände und Tragwerk rückgebaut. Die Ziegelpfeiler mit ihren eingemauerten Fachwerkstützen, die genieteten Dachbinder und die Kranbahnen blieben erhalten, wurden instand gesetzt und in ihrem ursprünglichen Grün neu beschichtet. Ein neues, gedämmtes Dach auf Trapezblech schließt die Hallen. Tonnenförmige Lichtbänder mit Klappen für Rauchabzug und Lüftung bringen Tageslicht tief in den Raum.
In die Ziegelfassade wurden Toröffnungen für die Zufahrt der Fahrzeuge angepasst, mit Betonrahmen gefasst und mit Sektionaltoren geschlossen. Das bestehende Anschlussgleis bindet den Standort weiterhin an das Bahnnetz an.
Der zweigeschoßige Büroneubau ist als schlichter, weiß verputzter Baukörper an die Hallenfront gesetzt. Neben ihm bleibt das Ziegelmauerwerk der Hallen das prägende Element des Ensembles.
– Adaptierung der denkmalgeschützten ehemaligen Elin-Hallen für die AVR und Errichtung eines Büroneubaus
– Vorentwurf
– Entwurf
– Einreichung
– Ausführungsplanung
– Ausschreibung und Vergabe
– Örtliche Bauaufsicht
– 2003
Erster Bauabschnitt: Bauabschnitt Büro und Hallen IIa und IIb
– 2005
Zweiter Bauabschnitt: Halle IIc
– Auftraggeber: AVR Abfallverwertungs- und Rohstoffwiedergewinnungs-Gesellschaft m.b.H.
– Architekten: Liegler Takeh Architekten ZT GmbH
– Fotografie:Liegler Takeh Architekten ZT GmbH
– Luftbild: Stadt Wien



