INDUSTRIEBAU – BUSINESSPARK

2000

Im Jahr 2000 entstand in der Zetschegasse 17 ein kleiner Businesspark, der als flexibler Gewerbestandort für unterschiedliche Nutzungen konzipiert wurde.

Ziel des Projekts war es, eine strukturierte, aber anpassungsfähige Anlage zu schaffen, die sowohl Büroflächen als auch Hallen- und Werkstattbereiche aufnehmen kann und sich damit an die Bedürfnisse verschiedenster Betriebe anpasst.

Der Entwurf basiert auf einem modularen System. Die einzelnen Einheiten wurden so geplant, dass sie sowohl separat genutzt als auch miteinander kombiniert werden können. Dadurch entstehen unterschiedliche Flächengrößen, von kleineren, eigenständigen Gewerbeeinheiten bis hin zu größeren zusammenhängenden Bereichen für wachsende Unternehmen.

Diese Flexibilität ermöglicht es, den Businesspark langfristig an wechselnde Anforderungen und unterschiedliche Nutzer anzupassen.

Die Erdgeschosszonen sind vor allem für produktive Nutzungen wie Hallen, Werkstätten oder Lagerflächen vorgesehen, während die Obergeschosse konsequent als Büroflächen organisiert wurden. Durch diese klare funktionale Trennung entstehen gut nutzbare Arbeitsstrukturen, bei denen administrative Tätigkeiten und Produktion räumlich sinnvoll miteinander verbunden sind.

Architektonisch folgt der Industriebau einer klaren und rationalen Gestaltung, die sich aus der modularen Struktur ableitet. Die Wiederholung der Baukörper schafft eine ruhige, geordnete Gesamtanlage, während die einzelnen Module den Nutzern ausreichend Spielraum für individuelle Anpassungen bieten.

Aufgabe

Neubau Büro- und Produktionsgebäudes.

Architekten Leistungen

Kompletter Leistungsumfang Architektur:

– Vorentwurf
– Entwurf
– Einreichung
– Ausführungsplanung
– Ausschreibung und Vergabe
– Örtliche Bauaufsicht

Status

– Planung 1999
– Bau 2000
– Fertigstellung 2002

Auftraggeber + Projektbeteiligte

– Auftraggeber R.s. Immobilien
– Statiker: DI Peter Schedl

Credits

– Fotografie: Liegler Takeh